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Allgemeines Reglement



Allgemeines Regelwerk

§ 1 Allgemeines

§ 1.1 Präambel
  1. Das Allgemeine Regelwerk des Motor-Speedway ist Basis für sämtliche Wettbewerb-Reglements. Die Wettbewerb-Reglements regeln zusätzlich die einzelnen Grids und sind im jeweiligen Simulations-Bereich, oder im Ligasystem GPCOS zu finden.
  2. Jeder Teilnehmer muss sich das Regelwerk durchlesen. Erst dann ist er starberechtigt.
  3. Dieses Regelwerk ist für alle Mitglieder des Motor-Speedway bindend. Missachtungen werden von der Ligaleitung geahndet und können in Extremfällen zum Ausschluss aus der Liga führen.
  4. Die Ligaleitung behält sich vor, dass Reglement jederzeit aus z.B. technischen Gründen zu überarbeiten. Diese Änderungen werden in den News bekannt geben.

§ 2 Technische Voraussetzungen

§ 2.1 Internetanbindung
  1. Mitglieder müssen um an den Rennen teilnehmen zu können über eine Internetanbindung mit DSL verfügen.
  2. WLan-Verbindungen sind grundsätzlich nicht geeignet und somit auch nicht zugelassen.
§ 2.2 Software
  1. Filesharing Tools, Softwareupdates oder Downloads die unnötigen Traffic verursachen sind von allen Fahrern während der Ligarennen zu deaktivieren bzw. zu unterlassen. Jedes Mitglied hat die Pflicht, für eine bestmögliche Internetverbindung zu sorgen.
  2. Fällt ein Fahrer während der Trainings- oder Qualifyingsessions durch Lags bzw. starkes Ruckeln negativ auf, so kann dem betreffenden Fahrer die Teilnahme am Rennen durch die Admins verweigert werden.
  3. Hohe Auflösungen und viele Grafikdetails sind grundsätzlich zugunsten einer bestmöglichen Verbindung zum Server und nicht übertrieben Hardware belastend abzustimmen.
  4. Das heißt: Im Zweifelsfall hat Verbindungsgüte einen höheren Stellenwert als Grafikpracht !

§ 3 Wettbewerbe

§ 3.1 Saison- & Wettbewerbseinstellungen
  1. Sämtliche spezifischen Saison- & Wettbewerbseinstellungen werden vom jeweiligen Wettbewerbsreglement abgedeckt. Das Allgemeine Regelwerk legt nur die Rahmenbedingungen fest, hat jedoch uneingeschränkt übergreifend Gültigkeit sofern im Wettbewerbsglement nicht aussdrücklich auf eine Abweichung vom allgemeinen Regelwerk hingewiesen wird. Diese Abweichung muss klar erkennbar und begründet sein.
  2. Zu den in den jeweiligen Wettbewerbsreglements festgelegten Einstellungen gehören z.B. die Fahrzeuge einer Serie, der Rennkalender, die Wettereinstellungen, Fahrzeugdaten usw., also alles, was nicht allgemein abgehandelt werden kann.


§ 3.2 Server- & Lobbyausfall
  1. Fällt vor Ende eines Ligarennens der Server oder die jeweiligen Lobbyserver aus, so ist das Rennen dann direkt zu wiederholen, wenn das Problem nach Einschätzung der Rennleitung einmalig war und sich durch den Neustart die Gesamteventdauer um nicht mehr als 45 Minuten verlängert. Ist einer der beiden Punkte nicht gegeben wird das Rennen nach Absprache an einem anderen Tag wiederholt. Ist auch dies trotz Bemühens der Admins nicht möglich,kann es in Außnahmefällen zu einer kompletten Absage des Events kommen.
§ 3.3 Restarts
  1. Ligarennen werden nur in Außnahmefällen neu gestartet. Startunfälle gehören nicht zu diesen Außnahmen! Es ist also von vornherein äußerst aussichtslos, sich rücksichtslos zu verhalten und dann auf einen Restart des Rennens zu spekulieren. Restarts gibt es nur bei Massencrashs in den ersten 3 Runden eines Rennens, die zu einem Ausfall von mindestens 50% des Feldes führen sowie bei Lobby- bzw. Rootserverausfällen. (siehe §3.2 Punkt 1)
  2. Um die Startaufstellung wiederherzustellen gibt es je nach Simulation zwei Möglichkeiten : Bietet die Simulation ein Einstellen der Startaufstellung auf dem Dedicated Server, so stellt der Admin diese im Warmup wieder her. Bietet die betreffende Simulation diese Möglichkeit nicht, setzt der Admin ein neues, verkürztes Qualifying an. Beide Varianten dürfen jedoch in keinem Fall §3.2 Punkt 1 verletzen.

§ 4 Verhalten auf der Strecke

§ 4.1 Start
  1. Am Starts hat jeder Teilnehmer besondere Vorsicht walten zu lassen. Klar vermeidbare Startunfälle werden vom Rennkomissariat besonders hart geahndet.
§ 4.2 Boxenstop
  1. Die weiße Begrenzungslinie der Boxenausfahrt darf nicht überfahren werden.
  2. Kommt es zu dem Fall, dass der eigene Boxenplatz im Rennen temporär von einem Mitstreiter belegt ist, so hat der betreffende Fahrer hinter dem Boxenplatz so lange zu warten, bis er wieder frei wird.
§ 4.3 Überholen
  1. Überholmanöver sollten vom Überholenden grundsätzlich so angegangen werden, dass sie nicht in einem Unfall enden. Der Überholte muss allerdings auch darauf achten, ein geglücktes Überholmanöver nicht nachträglich in einem Unfall enden zu lassen. Garde nach Überholmanövern zeigt sich, wer ein fairer Verlierer ist. Eine Grundsätzliche Regel zur Klärung von Schuldfragen bei Überholmanövern lässt sich, bedingt durch die Vielzahl der möglichen Varianten, nicht festlegen. Allgemein lässt sich hier nur sagen: Zu optimistische und aggressive Überholmanöver mit daraus resultierenden Unfällen sind zu unterlassen und werden bei Meldung vom Rennkomissariat bestraft.
  2. In engen Positionskämpfen zwischen zwei Fahrern ist eine sogenannte „Kampflinie“ zum verhindern eines Überholmanövers grundsätzlich erlaubt. Jedoch darf sie nicht zu vermeidbaren Unfällen führen.
  3. Auf langen Geraden sind maximal 2 Spurwechsel zum verhindern von Überholmanövern erlaubt. Eine "Zick-zack"- Fahrweise ist nicht erlaubt und wird bei Meldung vom Rennkomissariat geahndet.
  4. In Anbremszonen ist ein gewisser Sicherheitsabstand, bzw. eine andere Linie oftmals die beste Prävention vor Rennunfällen. Spurwechsel des Vordermanns in Anbremszonen sind nicht gestattet, da sie sehr schnell zu Auffahrunfällen des Hintermanns führen. Aber auch der Hintermann eines Zweikampfs hat seinen Teil beizutragen: Grundsätzlich muss er mit einem früheren Bremspunkt als dem eigenen rechnen. Hierbei gibt es Außnamhen, so z.B. wenn der Vordermann so früh zu bremsen beginnt, dass der Hintermann damit in keiner Weise rechnen kann, d.h. der gewählte Bremspunkt des Vordermanns vollkommen Fahrzeug- und Streckenuntypisch ist.
  5. im Qualifying dürfen Fahrer, die sich auf In- oder Outlaps befinden, Fahrer auf schnellen Runden in keiner Weise behindern selbst wenn diese klar langsamer sind. Fahrer auf schnellen Runden haben immer Vorrang.
§ 4.4 Überrunden
  1. Ein zu überrundender Fahrer hat die Führenden des Rennens grundsätzlich ungehindert passieren zu lassen und dabei seine Renngeschwindigkeit möglichst beizubehalten. Besonders plötzliches bremsen außerhalb der üblichen Bremszonen ist zu unterlassen da es eine große Unfallgefahr erzeugen kann. Dies trifft in gleicher Weise auf Nichtbeschleunigen aus Kurven zu, da solch ein Fahrverhalten für den Hintermann nicht vorhersehbar ist.
  2. Die Ideallinie ist vom zu Überrundenden nur dann zu verlassen, wenn die auf einer langen Geraden, frühzeitig und vom nachfolgenden Verkehr klar erkennbar geschieht.
  3. Mehrfaches ignorieren einer Blauen Flagge wird im Normalfall vom den Simulationen selbst durch eine Stop-and-Go-Strafe geahndet, kann in Ausnahmefällen aber auch zusätzlich vom Rennkomissariat bestraft werden.
  4. Der überrundende Fahrer hat keinerlei Recht, das vor ihm fahrende Fahrzeug von der Strecke zu drängen.
§ 4.5 Abkürzen
  1. In jeder Simualation gibt es Strecken die die Möglichkeit bieten, sich durch Mißachtung der Regeln einen unfairen Vorteil gegenüber seinen Kontrahenten zu verschaffen. Um dies zu unterbinden gibt es klare Regeln, die von den Admins für besondere Strecken noch erweitert werden können.
  2. Es gilt : Alle 4 Reifen bleiben auf der Rennstrecke.
  3. Zur Rennstrecke gehören :
    • die eigentliche asphaltierte oder betonierte Strecke, üblicherweise weiß umrandet
    • die Curbs
    • grün oder blau asphaltierte Bereiche außerhalb der Curbs oder der asphlatierten Rennstrecke, die eindeutig als "zur Strecke gehörend" identifiziert werden können, z.B. im Bereich von Schikanen
  4. Nicht zur Rennstrecke gehören und somit nicht zu befahren sind :
    • bewachsene Flächen (z.B. Grünflächen), Sand- und Kiesflächen
    • asphaltierte oder betonierte Flächen, die nicht in die oberen 3 Punkte fallen
    • Streckenbereiche, die für das jeweilge Rennen von der Ligaleitung als "verbotene Bereiche" eingestuft wurden
§ 4.6 Dreher & Unfälle
  1. Verlässt ein Fahrer aufgrund eines Drehers oder Unfalls die Strecke oder steht auf der Strecke, so hat dieser die Pflicht auf den nachfolgenden Verkehr zu achten und sich ohne den nachfolgende Fahrzeuge zu gefährden oder blockieren wieder auf die Strecke zu begeben, bzw. seine Fahrt auf der Strecke fortzusetzen.
  2. Kommt sein Fahrzeug nach einem Dreher oder Unfall zum stehen, so hat er hat so lange mit der Weiterfahrt zu warten, bis nachkommende Fahrzeuge durch sein "Anfahren" nicht gefährdet werden können.
  3. Steht ein Fahrer nach einem Dreher oder Unfall an einer vom nachfolgenden Verkehr schlecht einzusehenden Stellen auf der Ideallinie so kann er seine Kontrahenten über Teamspeak kurz und in sachlicher Art und Weise über seine Position informieren und somit über die Gefahrensituation aufklären. Dies hat dann etwa in folgender Form zu geschehen : „Achtung – stehe Ausfahrt Kurve 4“
§ 4.7 Ausfälle
  1. Ist ein Fahrzeug beschädigt und nicht mehr fahrtüchtig, so ist Strecke sofort zu verlassen (ESC). Fahrer die im Laufe eines Rennens bedingt durch z.B. einen Motorschaden das Rennen nicht beenden können müssen wie alle anderen in jedem Fall bis zum Ende des Rennens auf dem jeweiligen Server und im Teamspeakchannel bleiben.
§ 4.8 Fahrzeugbeleuchtung :
  1. Häufig unterschätzt bietet die Fahrzeugbeleuchtung in Simulationen ein gute Möglichkeit die Kontrahenten auf der Strecke indirekt über relevante Sachverhalte zu informieren.
  2. Die Scheiwerfer sind grundsätzlich einzuschalten: im Regen und an erster Position im Rennen.
  3. Die Scheinwerfer können eingeschaltet werden: Im Qualifying auf einer schnellen Runde und bei Überrundungsmanövern. Dann sind sie jedoch direkt nach dem Manöver wieder auszuschalten.

Ligaleitung




Webservices, Internet:

Karsten Fischer
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Rennleitung & Server Administration:

Michael Zimmermann
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Programmierung & Entwicklung:

Peter Gyse
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